Donnerstag, 5. November 2015

Kissenparade {Diy}






Es hat mich mal wieder die Nähwut überfallen - 
Kissenüberzüge sind ja auch wirklich einigermaßen schnell genäht und können einem Zimmer gleich ein ganz anderes Aussehen verleihen. Und wenn man schonmal einen Tag frei hat, und Ruhe in der Bude ist, kommt man schon zu einiges.
Deshalb hab ich mir neue Stoffe gekauft und genäht wie eine Wilde. 
Jetzt schmücken die Kissen unser Wohnzimmer - und vielleicht wandern sie im Sommer auch nach draußen. Für drei Kissen habe ich einfache Kissenüberzüge mit Hotelverschluss genäht.  Die Anleitung dazu google ich immer.


 

Für das graue Kissen habe ich einen grauen Überzug genäht und diesen noch mit einem Stern versehen. 
Denn Weihnachten ist ja jetzt auch schon gar nicht mehr sooo weit weg...und Sterne gehen sowieso eigentlich fast immer :)
So, ab sofort kann auf der Couch gemütlich gelümmelt oder gekuschelt werden - Kissen sind ja jetzt zu Genüge da...
Das einzige, was ich mir noch wünsche, ist irgendwann mal eine neue schöne gemütliche Couch...
 
Euch allen ein kuschliges Wochenende!!!
 

Sonntag, 25. Oktober 2015

Stempelliebe und eine schlichte Verpackungsidee









Vor einiger Zeit habe ich meine Liebe für Stempel entdeckt. Es gibt so viele tolle Stempel – sie haben aber auch ihre Preise. Deshalb besitze ich leider nicht viele. Stempel, die oft in Gebrauch sind, sind z.B. meine Buchstabenstempel. Kleine und Große habe ich davon – und fast alle meine Geschenke werden bestempelt. Einfache geometrische Formenstempel habe ich mir auch schon mal selbstgebastelt: Aus einem Radiergummi die Form ausschneiden und dann auf eine Holzspiel-Kegelform (Bastelladen oder vom Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel) aufkleben, so hat man einen Griff am Stempel und langt nicht jedesmal in das Stempelkissen rein. Vor kurzem hatte eine Freundin Geburtstag. Da sie in freudiger Erwartung ist, bekam sie lauter leckere und gesunde Snacks und Getränke (Säfte etc.). 





Alles wurde in schlichtes weißes Papier gewickelt und dann bestempelt. Weil auch ein Mama-Bauchöl dabei war, das Mutterglück hieß, habe ich diesesmal lauter –glück verschenkt. Nervenglück, Erfrischungsglück, Fruchtglück etc.   






Dazu habe ich – weil ich Janosch toll finde – eine Janoschkarte mit Wasserfarben abgemalt. Und fertig war die Geburtstagskiste. Die Kiste habe ich außen mit Geschenkpapier überzogen und innen mit einer schönen Serviette ausgelegt.


Mit Stempel und Papier kann man so schöne Dinge machen - nur mehr Zeit bräuchte man halt dazu...

P.s. Auf meiner Wunschliste stehen auf jeden Fall noch die großen Buchstabenstempel – die habe ich auch schon gefunden – jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der sie mir schenkt :)

Samstag, 3. Oktober 2015

Großer (Familien-) Kalender {DIY}


Ich habe immer gerne einen Überblick über alle Termine. Deshalb brauche ich einen Kalender. In der Arbeit habe ich einen Taschenkalender, zu Hause muss es ein größerer Kalender sein, auf den ich immer schnell einen Blick werfen kann, wenns nötig ist. Da will ich nicht erst ein Buch vorkramen und dann rumblättern. Jetzt gibt es einmal die DIN A 2 Jahreskalender – da ist aber nicht viel Platz für Einträge. Dann gibt es Monatskalender – aber einen richtig schönen habe ich bisher nicht entdeckt. Vor – ich glaube mittlerweile – Jahren habe ich in der Ikea Family Live Zeitschrift einen selbstgemachten Kalender gesehen, den ich damals schon total toll fand – die Zeitschrift habe ich nicht mehr gefunden. Dafür habe ich jetzt versucht, ihn so zu machen, wie ich ihn im Kopf hatte und mich noch schemenhaft erinnern konnte. Ich habe ihn im DIN A4 Format gemacht. Die Monatsnamen kann man mit großen Buchstaben stempeln oder mit Word oder wie auch immer gestalten.



Dann habe ich eine einfache Tabelle für einen Monat in Word erstellt, mit Zahlen beschriftet und ausgedruckt. Die Linien habe ich dann mit einem schwarzen Edding unsauber nachgefahren. So siehts fast wie selbstgezogen aus. So habe ich 7 Blätter gestaltet – daraus kann man für jeden Monat ein Kalenderblatt machen. Diese Blätter habe ich dann kopiert – und schon ist er fertig, der Kalender. Dann muss der Kalender vom letzten Jahr nochmal herhalten: es müssen alle wichtigen Geburtstage übertragen werden. 















Unseren Kalender habe ich scheinbar mal im September gemacht und dann auch gleich mit dem Monat September begonnen, deshalb muss ich ihn immer im August oder September schon erneuern und nicht erst zu Jahresende – deshalb bin ich ein wenig früh dran mit neuem Kalender.

Jetzt hat man die Kalenderblätter fertig, aber wie hängt man die jetzt auf? Entweder man hat Lust auf hämmern – dann kann man ganz einfach die Blätter oben zweimal durchlöchern und zwei Nägel in die Wand hämmern – Blätter draufhängen und fertig. Oder man nimmt einen Ordner, schneidet den Ordnerdeckel ab, locht die Blätter, heftet sie ein und hängt den Ordnerrücken irgendwo auf. Oder, wer nicht kleben und hämmern möchte: Kauft sich ein Klemmbrett (z.B. vom Schweden) und klippt die Blätter dran. Ist die einfachste Möglichkeit, wenn man Platz hat, das Brett irgendwo aufzustellen. So haben wir es gelöst :)



Falls es jemanden gibt, der diesen Kalender nachmachen möchte – gerne – und viel Freude daran!!

Donnerstag, 10. September 2015

Herbstdekoration








So langsam steigt wieder die Lust, was im Haus zu machen...bei der großen Hitze diesen Sommer und den wunderschön sonnigen Tagen konnte ich mich nicht aufraffen, die Nähmaschine auch nur aus dem Regal zu holen oder irgendwas zu basteln...aber, so wie die Temperaturen fallen, so steigt die Lust drauf wieder. Man spürt und riecht die Herbstluft schon. Wir dekorieren unsere Wohnung grundsätzlich nie so üppig- dafür hätten wir gar nicht den Platz – aber auf ein bisschen jahreszeitengemäße Deko bestehe ich schon (auch wenn sie dann im Weg rumliegt, - steht oder -hängt). Für die Haustüre finde ich es immer schön, wenn man da schon eine Kleinigkeit hängen hat. Hierfür habe ich ein Getreideherz gebunden – ähnlich dem Hagebuttenherz, das ich schonmal gezeigt habe – und ein Stoffherz drunter angehängt. Eine Deko, für die man nicht allzuviel Zeit benötigt und die noch dazu so leicht ist, dass man keine Nägel in die Türe schlagen muss – ich habe sie nur oben mit einem kräftigen Klebeband befestigt.





Sonnenblumen liebe ich – da habe ich von meiner Schwester ein besonders schönes Exemplar geschenkt bekommen, die hat jetzt einige Tage unser Wohnzimmer geschmückt. Wenn man eine besonders große hat, braucht es schon gar keine andere Deko mehr.





Auf dem Ess- oder Wohnzimmertisch möchte ich auch immer noch etwas stehen haben. Hier habe ich einen einfachen Teller genommen und Kerzen und Kürbisse drauf drapiert. Echte habe ich dieses mal nicht verwendet – ich habe letztes Jahr schöne weiße bei einem Möbelhändler entdeckt. Schaut einfach, hell und schön aus. Wenns dann kälter wird, kann man die Kerzen auch anzünden.

Für unseren Terrassentisch habe ich auch noch etwas im Kopf – habe es aber bisher nicht geschafft, beziehungsweise nicht den richtigen Zinktopf dafür gefunden – mal sehen, ob ich ihn noch vor dem Winter irgendwo entdecke...

Einen schönen Altweibersommer wünsche ich uns allen! Die Tage sind wunderschön, um nochmal die Terrasse zu genießen oder Spaziergänge zu unternehmen (wenn sich nicht gerade die bessere Hälfte Bänder gerissen hat...in diesem Fall wohl eher die Terrasse :)).


Benötigte Materialien für den Türschmuck:
Zeitungspapier, Getreide (beides gesammelt)
Blumendraht, Silberdraht: Bastelladen vor Ort
Gemusterter Stoff für das Herz: dawanda
Füllwatte: dm
 
 

Freitag, 7. August 2015

Notizhefte {Diy}

Meine Zettelschreiberei ist ja mittlerweile bekannt. Grundsätzlich am Wochenende, wenn ich einen Kuchen backen möchte, schnapp ich mir meinen Rezepteordner aus dem Regal und fange an zu suchen...und das kann dauern, denn die Rezepte waren mal geordnet, weil ich sie aber immer rausreiße und einfach oben wieder drauf lege, sind sie das mittlerweile nicht mehr. Mit Ordnung hat das Ganze nichts mehr zu tun. Eingeheftet sind sie auch schon lange nicht mehr, dass es mir meistens so geht, dass ich den Ordner aus dem Regal ziehe und prompt sämtliche Rezepte auf dem Boden zusammensammeln darf - und weil ich mir das nicht merken kann und zu faul zum sortieren bin, passiert das jede Woche mindestens ein Mal. So, damit ist jetzt dann bald aber Schluss, denn: Ich habe mir ein Blanko-Buch gekauft (mit fürchterlich hässlichem Einband - es gab aber nur noch diese). In dieses möchte ich jetzt alle Rezepte reinschreiben, und ich kann das Zettel-Chaos beenden...der Vorsatz ist ja schon mal gut - ich habe auch schon begonnen - wollte eigentlich alles nach dem Alphabet ordnen - ist mir aber schon misslungen, weil ich die Buchstaben verwechselt habe - außerdem eh ein Schmarrn, weil ja immer wieder neue Rezepte dazukommen, dann müsste ich Seiten freilassen - und - ach - alles zu kompliziert...also wie gesagt, begonnen habe ich schon, ich müsste jetzt nur das ganze mal noch weiterführen - aber das wird wohl ein Projekt für Herbst/Winter...was ich euch hier schon mal zeigen kann, wie man hässliche Bücher ganz einfach einbinden kann, dass sie schön anzusehen sind:



Dafür habe ich den Stoff passend hergeschnitten, den Buchdeckel mit Holzleim (eigentlich eine Verlegenheitslösung, weil gerade nichts anderes da war - klappt aber echt gut) einstreichen (nicht zu dick!!) und den Stoff andrücken - und schon ists fertig und schaut gut aus und hält auch noch gut.


Und weil ich nicht nur Rezepte sondern auch ansonsten viele Zettel schreibe, hab ich mir gedacht, mach ich mir kleine Hefte...noch dazu wollte meine Omi einen Kalender mit genügend Platz für sie zum Notizen machen - natürlich für dieses Jahr noch - überall gibts jetzt aber schon die Kalender für nächstes Jahr, also hab ich ihr auch so ein Heftchen gemacht.



So könnte man auch das Hausaufgabenheft für die angehenden Schüler gestalten, denn gemacht sind sie recht flott. Dazu benötigt man:
* eine (fast) beliebige Anzahl an weißen Blättern (hier: DIN A 4 Blätter)
* ein größeres Musterpapier
* Nähmaschine
* Büroklammern
* Schere
* Kleber

Die weißen Blätter (nicht zu viele...denkt dran: die Nähnadel muss noch durch!!) habe ich in der Mitte gefaltet, dann akkurat aufeinander gelegt und mit Büroklammern befestigt, dass sie beim Nähen nicht verrutschen.


Auf der Falte in der Mitte einmal drübernähen - mit der Schere die Fäden abschneiden. Anschließend auf das äußerste Blatt das Musterblatt kleben, und, falls dieses größer als DIN A 4 ist, nach innen umschlagen und ebenfalls festkleben (wie ein Heftumschlag eben). Und fertig ist das Ding...







Und wie ihr seht, hab ich mir schon einige Heftchen gemacht - ein Heftchen für dies, ein Heftchen für das...aber man kann sie immer brauchen - und auch verschenken...wer sich von euch dran wagt: viel Spaß beim Ausprobieren und dann auch beschreiben...


Sonntag, 19. Juli 2015

Lavendelblüte



Die großen Felder in Frankreich mit wohlriechendem Lavendel habe ich bisher nur in Zeitschriften bewundert – was muss das für ein Duft sein? Wir haben auch Lavendel angepflanzt, weil er nicht nur schön aussieht, sondern auch gut duftet. Und nicht nur wir, sondern auch Eltern, Nachbarn, Freunde – überall blüht er, von dunkellila bis helllila und sogar einen weißen Lavendel haben wir schon entdeckt.  Lavendel kann so einiges: Lavendel kann beruhigen, in Kleiderschränken Motten vertreiben, im Badewasser beim Entspannen helfen und so weiter. Der Duft von Lavendel beruhigt, daher auch der volkstümliche Name Nervenkraut. Gerade bei unruhigen Babys kann der Lavendel z.B. in einem Lavendelkissen Wunder wirken. Ich selbst mache mir hin und wieder abends ein Lavendelfußbad, weil ich nachts unruhige Beine habe. Das Rezept dafür habe ich euch hier schon einmal vorgestellt. 



Dafür müssen die Lavendelblüten aber erst getrocknet werden. Auch wenn man ein wohlriechendes Kissen nähen möchte, müssen die Lavendelblüten getrocknet werden. Ich verarbeite aber nicht immer alles, was ich an Lavendel bekommen kann, sondern binde Sträuße, die auch trocken noch ihre schöne Farbe behalten und Duft verströmen oder ich binde Türkränze und –herzen. Wenn man aber ein solches an die Haustüre hängt, kann man gleich Schaufel und Besen daneben stellen, denn durch das Trocknen der Blüten und das Zuschlagen der Türe fallen immer wieder einige Blüten auf den Boden. 








Gerade noch bewundert man die schönen Farben des blühenden Lavendels, schon ist er verblüht und verblasst relativ schnell. Wer also die intensiven Farben nutzen möchte, sollte den Lavendel schneiden, wenn sich die Blüten im Frühling gerade geöffnet haben. Denn während dieser Zeit ist am duftendsten und schönsten. Das ist sehr früh, ja, deshalb hab ich den Zeitpunkt heuer auch wieder verpasst...vielleicht nächstes Jahr dann:)